Gottfried Schatz (* 18. August 1936 in Strem, Österreich) ist schweizerisch-österreichischer Biochemiker. Er war führend an der Aufklärung der Bildung von Mitochondrien beteiligt und ist Mitentdecker der mitochondrialen DNA. Gottfried Schatz ist Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Publikationen und dreier Bücher, Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Akademien sowie Träger hochrangiger Preise und zweier Ehrendoktorate. Dem Studium der Chemie und Biochemie an der Universität Graz folgten Aufenthalte an der Universität Wien, dem Public Health Research Institute der Stadt New York sowie eine sechsjährige Tätigkeit als Professor an der Cornell University in Ithaca, New York. 1974 übersiedelte Gottfried Schatz an das Biozentrum der Universität Basel, das er zeitweise leitete. Von 1984 bis 1989 war er Generalsekretär der European Molecular Biology Organization (EMBO). Nach seiner Emeritierung im Jahre 2000 präsidierte er vier Jahre lang den Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierat. Er war an der Planung und wissenschaftlichen Beratung mehrerer europäischer Spitzeninstitute beteiligt und spielte in jungen Jahren als Geiger im Grazer Philharmonischen Orchester und an österreichischen Opernhäusern.


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