Adolf Heschl (geb. 1959) studierte Zoologie und Botanik an der Karl-Franzens-Universität, Graz. Anschließend forschte er als Postdoc am Jean-Piaget-Zentrum der Universität Genf zur Entwicklung des Kausalverständnisses bei Kindern und als Universitätsassistent am Institut für Zoologie der Universität Wien zur Intelligenz der Ziesel. Als Geschäftsführer des Konrad-Lorenz-Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung in Altenberg an der Donau arbeitete er an der Klärung der Begriffe "Erblichkeit" und "Vererbung". In seinen ersten Forschungsarbeiten mit Primaten untersuchte Heschl, wie sich Krallenaffen vor dem Spiegel verhalten. Seit 2005 ist er Lehrbeauftragter am Zoologischen Institut der Universität Graz, wo er zur Kognition bei Primaten arbeitet und den fundamentalen Zusammenhang von Selbstbewusstsein und höherer Intelligenz erforscht.


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